Lange Johren weer he de Vörsitter vun de Fehrs-Gill, denn ok noch lang de twete Vörsitter. Op veel Rebeten hett he sik för de plattdüütsche Spraak insett — un dorför, för sien Levenswark, hett de Quickborn-Vereenigung em düt Johr den Quickborn-Pries todacht. Egentlich schull he den in’n Juni op den Kiekebarg in en fierlichen Rahmen kriegen, man wi weet all, dat düt Johr nix gahn kunn. So hett Rolf-Dieter Klooß vun de Quickborn-Vereenigung em tosamen mit Dr. Arne Butt vun de Spoorkassenstiften Neddersassen den Pries na Huus bröcht. Wi graleert Heinrich Thies vun Harten un freut uns mit em, dat in’t tokamen Johr sien grote Wark, dat SASS-Nettwöörbook, fardig warrt un ünner de Lüüd kamen kann.


Priesövergaav mit Masken in’n Goorn vun Heinrich Thies (Midd)

Uns tweten Vörsitter Volker Holm hett en feine Laudatio för Heinrich Thies schreven. Hier en Zitat ut den Anfang:

Wi ehrt hüüt Heinrich Thies mit den Quickborn-Pries 2020.
„Wat“, seggt de Lüüd, „de hett em noch nich? De is doch al sien ganz Leven engageert för dat Plattdüütsche ünnerwegens.“ ….
Heinrich Thies is al jümmers en heimatbewussten Minschen ween. Un wieldat nich wiet af vun dat Huus de Glinner Kupfermöhl liggen deit, hett he sik dor engageert un den Heimatvereen Glinn mit op den Weg bröcht. Un de ole Möhl, de is en hoochdüütsch-plattdüütsch Museum worrn, woneem ok en Barg plattdüütsche Veranstalten afholen woorn, bi de he de Initiator weer.
Jümmers is Heinrich Thies ok en politischen Minschen ween, un dat hett nich lang duert, dor weer he dorbi, wenn dat üm Spraakpolitik un üm dat Nedderdüütsche güng. Mit en poor Lüüd hett he de „Arbeidsgrupp Nedderdüütsch in Sleswig-Holsteen“ grünnt, un mit de hett he jümmers luut un düütlich mitdiskereert, wenn’t üm spraakpolitsche Themen güng.
Sünnerlich bi de Fraag, wat de nedderdüütsche Spraak in de Europääsche Sprakencharta opnahmen warrn schull, hett he sik düchtig engageert. He hett Frünnen un Mitstrieders funnen in den Kreis Stormarn, in Sleswig-Holsteen un Hamborg un in ganz Noorddüütschland, de em holpen hebbt, sik dorför intosetten. Wetenschoplers kunnen den Titel „Regionalspraak“ för dat Nedderdüütsche akzepteren, denn en Minnerheitenspraak so as vele anner lütte Spraken is dat ja nich.
Sien Stimm weer nich to överhören, wenn’t üm düsse wichtigen Themen güng.
As Maat vun de Literatursellschop Fehrs-Gill weer he sik enig mit den fröheren Vörsitter Heinrich Kahl, dat de plattdüütsche Welt en modern Wöörbook bruken deit, in dat sik de Welt vun hüüt wedderfinnen lett. En Wöörbook, dat sik an Schrievregeln holen deit, de een navolltrecken kann. Se wüssen: So en Wöörbook is ok nödig för Lüüd, de moderne Texten schrieven wüllt. So en Wöörbook is nödig, dat de Lesers de Texten ok verstahn köönt un nich över en individuelle, egenortige Schrievwies stöltern doot …
Heinrich Thies, de Jurist, is mit de Johren to en Experten för de nedderdüütsche Spraak worrn.

De hele Laudatio is natolesen in „Blätter der Fehrs-Gilde Nr.77„.

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